GESCHICHTE FAIRKOSTBAR & BLOG

Hinter Fairkostbar steckt keine große Strategie.
Sondern eine einfache Frage.

Wie kann regionale Versorgung so funktionieren, dass sie wirklich im Alltag
ankommt – bei den Menschen, die einkaufen, und bei denen, die
produzieren?

“Ich wollte keine Plattform bauen.
Ich wollte Wahrhaftigkeit zeigen.”

Das ist die Geschichte hinter Fairkostbar.
Und hinter dem Alltag, der alles verändert hat.

Es gab nicht den einen Moment.

Es war der Alltag, den ich miterlebte.

Als mein Lebensgefährte sich selbständig machte und Fleisch aus Weidetierhaltung direkt verkaufte, sah ich zum ersten Mal, wie das wirklich aussieht. Tagsüber Bürokratie und Gespräche mit Tierhaltern. Abends bis tief in die Nacht in der Fleischerei. Nach zwei Stunden Schlaf auf den Markt.

So begann ich zu verstehen:
Das ist die Realität vieler kleiner und mittlerer landwirtschaftlicher Betriebe.

Wer gesunde, ökologische Lebensmittel anbaut und zu klein ist, kommt nicht in unsere Supermärkte. Die Liefermengen sind zu gering, weil die Natur nicht planbar ist wie eine Fabrik. Und wer trotzdem weitermacht, bleibt unsichtbar.

Die Menschen, die jeden Tag bei Wind und Wetter dafür sorgen, dass wir
uns ernähren können, verschwinden hinter anonymen Verpackungen
und Marketingbildern.

Das hat mich nicht losgelassen.

ZweiWelten,diezueinanderwollen.Abernichtzusammenkommen.

Auf der einen Seite die Menschen, die ich kannte:

Sie wollten regional einkaufen. Aber der Hofladen war schon geschlossen, wenn sie von der Arbeit kamen. Sie wollten saisonal kochen, wussten aber nicht wirklich WIE. Und die Gesundheits-Apps, die sie sich gekauft hatten, nutzte fast niemand wirklich.

Auf der anderen Seite die Landwirte:

“Ich bin auf dem Acker oder ich mache Marketing. Beides geht nicht.”
“Ich bin Landwirt und kein IT-ler, kein Instagramer.”
“Einen Mitarbeitenden für den Hofladen rund um die Uhr, das kann sich keiner leisten.”
“Wie soll ich das alles unter einen Hut bringen mit Marketing, Social Media und Co?”

Dastandichunddachte:
DassindzweiWelten,diezueinanderwollen,abernicht
zusammenkommen.Ichwolltesiezusammenbringen.
FairunderschwinglichfürbeideSeiten.
NichtnocheinPortal,dasnureinerSeitedient,
sonderneinSystem,dasbeidenhilft.

Kein Geschäftsmodell. Ein System für Veränderung.

Ich wollte keine Plattform bauen, um Produkte zu verkaufen. Ich wollte aufklären. Ich wollte die Arbeit und die Menschen sichtbar machen. Die vielen regionalen Höfe, die unsichtbar bleiben. Und zeigen, dass das, was wir essen, einen direkten Einfluss auf unsere Gesundheit hat.

Fairkostbar verbindet das Digitale mit dem Menschlichen. Du kannst rund um die Uhr einkaufen, weißt genau woher dein Essen kommt, lernst die Menschen dahinter kennen und wirst Teil einer Gemeinschaft, die bewusster leben will.

Nicht “regional” als Marketingversprechen. Sondern regional vom Bauern um die Ecke. Sichtbar, nachvollziehbar, echt.

Für mich sind das nicht zwei getrennte Projekte. 1

Mit Profaris hole ich die Menschen raus aus ihrem Alltag. Sie kommen auf den Hof, begegnen Tieren, erleben Natur.
Da passiert etwas.
Sie spüren plötzlich wieder Verbindung.

Mit Fairkostbar mache ich das Gleiche, nur anders.
Ich zeige Menschen, woher ihr Essen wirklich kommt.
Sie sehen die Landwirte, die Höfe, die Arbeit dahinter.
Nicht irgendein schönes Bildchen auf der Verpackung,
sondern die Wahrheit.

Die Trennung Mensch und Natur ist das Problem.
Wir sind getrennt von unserer Natur, getrennt von unserer Nahrung,
getrennt von den Menschen, die sie herstellen.
Beide Projekte wollen diese Verbindung wiederherstellen.
Nicht durch Belehrung, sondern durch Erleben.

Ich will, dass Menschen wieder spüren: Ich bin Teil eines Kreislaufs.

Profaris ist mein physischer Begegnungsort.
Fairkostbar ist meine digitale und analoge Community.
Mitglieder sind keine Kunden, sondern Teil einer Gemeinschaft.
Sie sollen merken: Da sind noch viele andere, die genauso denken.

Werichbin
Sandra.

Ich bin keine Landwirtin. Aber ich habe verstanden, was es bedeutet, eine zu sein. Durch meinen Lebensgefährten, durch die Gespräche auf unseren Veranstaltungen bei Profaris, durch die Umfragen und die immer gleichen Sätze, die ich hörte.

Gemeinschaft ist für mich kein schönes Wort. Es ist das Ziel. Fairkostbar ist kein Geschäftsmodell. Es ist mein System für Veränderung

Was sich für mich nie verändert hat: der Antrieb dahinter.

Ich möchte gesunde Ernährung für alle Menschen ermöglichen und dafür sorgen, dass regionale Bauern weiter bestehen. Ich möchte eine Gemeinschaft stärken und einen Wandel anstoßen. Ein System, das auf Menschlichkeit, Gemeinschaft und Respekt basiert.

WOFAIRKOSTBARHEUTESTEHT

Noch am Anfang. Aber mit klarer Richtung.

Fairkostbar ist ein wachsendes Netzwerk.
Und das soll es auch bleiben.

45

Partnerhöfe auch in Deiner Nähe

120

Anbieter mit Deinem passenden Kurs

28

Unternehmen, die zusammenwachsen

3.500

zufriedene Workshopteilnehmer

Was sich nicht ändert:
Fairkostbar wächst von innen heraus.
Mit Menschen aus der Region, die wissen warum sie dabei sind.

Wenn dich das anspricht - kannst du hier Teil unseres Netzwerks werden:

Aus der Region. Für die Region.

Einblicke, Wissen und Geschichten rund um regionale Ernährung,
Gesundheit und das Leben in der Region Teltow, Potsdam und
dem südlichen Berlin.

Wie alles begann.

Was Sandra dabei auffiel:
Es fehlte nicht an guten Produkten. Es fehlte nicht an engagierten Menschen. Was fehlte, war die Verbindung dazwischen.

Die Person hinter Fairkostbar.

Fairkostbar ist eng verbunden mit Profaris Mensch und Tier – einer gemeinnützigen Organisation für Bildung, Naturerlebnisse und gemeinschaftliches
Lernen. Diese Verbindung ist kein Zufall, sondern Teil davon, wie Sandra Gemeinschaft versteht.💚

Noch am Anfang. Aber mit klarer Richtung.
Fairkostbar ist ein wachsendes Netzwerk – und das soll es auch bleiben.

Was sich nicht ändert: Fairkostbar wächst von innen heraus – mit Menschen aus der Region, die wissen warum sie dabei sind.